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Ressourcenoptimierung in Gebäude und Industrie

Bei Gebäuden steht als Ziel die Verminderung von Strom, Kälte, Wärme, Druckluft, Wasser- und anderen Ressourcen im Vordergrund, wenn SILOVEDA eingesetzt wird. Dabei sollen das Potential und die effektiven Ersparnisse aufgrund von gemessenen Daten aufgezeigt werden. Nicht zuletzt ist das Präsentieren der Ergebnisse zentral, um weitere Problemzonen angehen zu können. Bei der Industrie und bei Arealnetzen stehen die Berechnungen und die Aufteilung der Energie respektive deren Kosten an diverse Kostenträger im Vordergrund.

ETH - Optimierung des Energieverbrauchs und Kennzahlen

Das SILOVEDA-System ist die zentrale Archivierung und Auswertesystem für die verschiedensten Messwerte bei der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Online-Messdaten aus rund 250 Gebäuden werden damit analysiert und Benchmarks durchgeführt. Letztlich werden die Ergebnisse mit den Vorjahreswerten verglichen und einander gegenübergestellt. Dies zeigt u.a. den Weg auf, wo allenfalls weitere Optimierung lohnend erscheint. 

Kennzahlen:

  • 4 Importschnittstellen von Fremdsystemen  (Desigo, Siclimat, Wizcon, CSV)
  • 3 Exportschnittstellen zu Fremdsystemen
  • 14 automatische Hintergrundverarbeitungen
  • 3820 Messpunkte (750 im 5-Minuten- und 3080 im 15-Minutenzyklus).
  • 891 vordefinierte Auswertungen 
  • 280 Millionen Werte pro Jahr
  • 1.2 Milliarden Messwerte online zugreifbar

 

Swiss Steel – wo Stromkosten ins Gewicht fallen

Bei Swiss Steel, dem Stahlspezialisten Kanton Luzern, werden vor allem Stromlastgänge analysiert und abgerechnet. SILOVEDA dient hier der Energieaufschlüsselung und -berechnung nach Verursacher. Aus den importierten Lastgangdaten aus den Zählern werden Energiewerte für Hoch- und Niedertarif gebildet, die Leistungsspitzen ermittelt und daraus die Rechnungsgrundlage des Energielieferanten für die einzelnen Unternehmensbereiche, deren Kostenstellen und für die Untermieter gebildet. Zudem werden demnächst Gaslieferdaten, die automatisch aus dem Stadtwerk geliefert werden, in die Rechnungslegung einfliessen.

Kennzahlen:

  • 2 Importschnittstellen aus Zählerauslesesystemen
  • 1 Exportschnittstelle zu SAP
  • 5 Hintergrundverarbeitungen
  • 322 Lastgänge aus Zählern im 15-Minutenzyklus
  • 11,3 Millionen Messwerte pro Jahr
  • 40 Millionen Messwerte online zugreifbar
  • 42 Millionen berechnete Werte pro Jahr
  • 147 Millionen Original- oder Rechenwerte online zugreifbar
  • 6 Eingabeformulare mit 98 Zeitreihen für Preise, Rechnungsbeträge und prozentuale Aufschlüsselung nach Kostenstellen
  • 14 vordefinierte Reporte
 
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